Blindbewerbung: Weniger ist mehr

Eine Blindbewerbung ist ein Schuss ins Blaue. Umso wichtiger ist darum die Qualität des Anschreibens.

In der Blindbewerbung müssen Sie begründen, warum Sie genau zu diesem Unternehmen wollen.
Wann sollte man eine Blindbewerbung schreiben? Wenn die passende Stelle nicht ausgeschrieben ist, Sie aber davon träumen, für ein bestimmtes Unternehmen zu arbeiten.

Sind Blindbewerbungen gewünscht?

Bevor Sie jedoch viel Zeit und Geld investieren, sollten Sie sich informieren, ob Initiativbewerbungen überhaupt willkommen sind. Bei kleinen und mittleren Firmen ist es ratsam, das Interesse vorab per Telefon auszuloten. Dabei können Sie auch schon einen ersten guten Eindruck hinterlassen. Grössere Unternehmen haben meist einen entsprechenden Vermerk auf ihrer Webseite.


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Keine komplette Bewerbungsmappe schicken

Experten raten davon ab - wer sich blind bewirbt, sollte keine komplette Bewerbungsmappe schicken. Eine lange Liste von Referenzen oder ein ganzer Stapel Zeugnisse sind zu viel des Guten.

Beschränken Sie sich auf das Wesentliche: Das Anschreiben und den Lebenslauf. Auch sollte die Bewerbung individuell auf den potenziellen Arbeitgeber zugeschnitten sein und eine persönliche Note aufweisen. Massen-Aussendungen werden von Personalchefs rasch enttarnt – und landen oft genauso schnell im Mülleimer.

Warum genau dieses Unternehmen?

Wichtigster Bestandteil einer Blindbewerbung ist das Anschreiben: Daraus sollte auf einen Blick ersichtlich sein, für welche Art von Stelle Sie sich bewerben.

Kernstück ist die Begründung, warum Sie gerade in dieser Firma arbeiten wollen. Streichen Sie also heraus, warum Ihnen eine Anstellung am Herzen liegt – so signalisieren Sie echtes Interesse.
15.06.2011 | Alex Hämmerli | Richtig bewerbenBewerbungsschreiben