Deckblatt bei einer Online-Bewerbung?

Die Bewerbung wird durch ein Deckblatt - optisch gesehen - perfekt abgerundet. Könnte man meinen. Aber bei einer Online-Bewerbung?

Beim Deckblatt sollte man in der Tat unterscheiden, ob die Bewerbung per Post oder per E-Mail verschickt wird. Denn je nachdem kann ein Deckblatt Eindruck machen oder aber einfach nur nerven.

Die Wirkung des Online-Deckblatts

Bei einer Online-Bewerbung verschickt man meist die komplette Bewerbung in einem PDF. Doch wie genau schaut sich der Personalverantwortliche die Bewerbung an?


Fall 1: Der Personalverantwortliche scrollt sich durch Ihre Bewerbung.

Wie gerne scrollen Sie sich durch ein 14-seitiges Dokument bis zum Schluss? Da wird nämlich jede Seite zu viel schon mühsam... Schon aus diesem Grund ist es besser, bei einer Online-Bewerbung auf das Deckblatt zu verzichten.

Hinzu kommt, dass das Online-Deckblatt im Prinzip seine Funktion verliert. Es soll die Bewerbungsmappe optisch "rahmen" und einen guten Einstieg in die Bewerbung bieten. Doch wenn das Deckblatt nach dem Anschreiben kommt, ist hier ein Bruch beim Leser programmiert. Daher einziger Ausweg: Das Online-Deckblatt kommt noch vor dem Anschreiben!


Fall 2: Der Personalverantwortliche druckt sich Ihre Bewerbung komplett aus.

Stellen Sie sich vor, Sie haben auf Ihrem Deckblatt Ihr Foto wunderbar eingescannt, in einer Top-Qualität.

Jetzt steht dem Personalverantwortlichen jedoch kein hochauflösender Laserdrucker zur Verfügung. Dann sieht es für Sie und besonders Ihr Foto auf dem Deckblatt schlecht aus. Zudem könnte die Reihenfolge in der ausgedruckten losen Blattsammlung durcheinandergeraten. Ein Foto direkt auf dem Lebenslauf ist hier die beste Wahl.


Unser Rat daher:

Bei einer schriftlichen Bewerbung können Sie mit einem Deckblatt auf jeden Fall Punkte sammeln. Bei einer Online-Bewerbung sollten Sie im Zweifel lieber darauf verzichten.

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14.07.2018 | CSA | BewerbungLebenslauf